Ratgeber Lexikon

Girokonto Bestimmungen

Was ist ein Girokonto?

Ein Girokonto ist ein Konto für den bargeldlosen Zahlungsverkehr, das sich historisch verlässlich bis ins 14 Jh. zurückverfolgen lässt. Das Girokonto kann be- und entlastet werden,d.h. Ein- und Auszahlungen (Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge) werden von dem Bankanbieter verbucht. Ist ein Girokonto nicht gedeckt, d.h. hat es keinen Geldbestand, gewährt die Bank einen Kontokurrentkredit zu einem bestimmten Zinssatz und in einer zuvor definierten Höhe.
Ein Girokonto kann auch für einen Minderjährigen mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten eingerichtet werden.( Jugendkonto, Ausbildungskonto).
Zumindest europaweit hat sich seit 2009 per Gesetz durchgesetzt, dass Überweisungen zielgenau ankommen, wenn neben der Kontonummer und der Bankleitzahl, die IBAN, BIC und SWIFT Informationen gegeben werden. Auch im außereuropäischen Ausland hat diese Art Überweisung Erfolg und wird vielerorts von Banken akzeptiert.

Welche AGB's gelten?

Jedes Kreditinstitut hat unabhängige Bedingungen, die der Kunde kennen und respektieren muss. Zuerst einmal gehört dazu die Verpflichtung des Kunden, für einen regelmäßigen, möglichst gleichmäßigen Geldeingang auf dem Girokonto zu sorgen. Auf dieser Basis dann definiert das Bankinstitut dann wie oben bereits erwähnt seine Kredithöhe für den Kontokurrentkredit. Der Zinssatz für eine Kontoüberziehung liegt allerdings sehr hoch, in der Regel bei 11-12%.
Je nach Bank gibt es unterschiedliche Regelungen in Bezug auf weitere Gebührenerhebungen z.B. für Überweisungen (z.B. Sparkassen), Daueraufträge, Kreditkarten (meist wird eine Gebühr fällig, wenn man nicht eine bestimmte Anzahl von Käufen pro Jahr mit der Karte tätigt) u.A. Dennoch muss man wisssen, dass Kreditkartenkäufe im Moment der Kontobelastung auch mit Zinsen belastet werden, die aber meist halb so teuer wie die Überziehungszinsen sind.

Direktbanken/Onlinebanking.

Diese moderne Form der Handhabung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist auf den ersten Blick günstig. Es wird geworben mit "kostenlos", "umsonst", "ohne Schufa",und "ohne regelmäßigen Geldeeingang". Der Teufel steckt aber im Detail der sonstigen Gebührenbedingungen. Diese Banken holen sich die durch das o.g. Angebot entgangenen Gebühren auf anderem Weg zurück. Die besten Direktbanken können Sie in mit einem Girokonto Vergleich ausfindig machen.