Anschlussfinanzierung – worauf ist zu achten
Wenn ein bestehender Kredit dem Ende der Laufzeit entgegen geht, der nach dem Ablauf noch nicht abbezahlt ist, wird eine sogenannte Anschlussfinanzierung notwendig. Diese wird in der Regel beim bestehenden Geldinstitut getätigt oder man wechselt den Kredit zu einem anderen Geldgeber. Wenn man sich vor Ablauf des Kreditvertrages erkundigt und möglicherweise eine Bank oder ein Kreditinstitut findet, das mit besseren Konditionen aufwarten kann, sollte man unbedingt das Gespräch mit dem jetzigen Unternehmen, bei dem man den Kredit hat, suchen. Oft haben Bankberater noch einen gewissen Handlungsspielraum und können eventuell dem Angebot des anderen Geldgebers entgegen kommen oder sogar mit den gleichen Leistungen konkurrieren, dann lohnt es sich bestimmt, beim jetzigen Institut zu bleiben.
Denn man sollte wissen, dass ein Wechsel eines Kredits zu einer anderen Bank immer mit großem Aufwand verbunden ist. Der Antrag beim neuen Institut muss gestellt werden und man muss warten, ob dieser angenommen wird oder nicht. Bis dies soweit ist, kann man nicht aktiv werden. Aber zu diesem Zeitpunkt ist das momentane Institut bereits informiert über dieses Vorhaben. Wird dann ein Antrag abgelehnt, braucht man beim bestehenden Geldgeber keinesfalls auf ein Entgegenkommen zu hoffen. Dann ist es egal, warum der Wechsel des Kreditinstituts nicht geklappt hat. Deshalb sollte man auf das Gespräch mit dem Berater auf keinen Fall verzichten. Nicht zu vergessen ist, dass auch die Gebühren verglichen werden sollten, weil diese zum Teil sehr unterschiedlich sein können und gerade bei Billig-Anbietern sind hohe Gebühren keine Seltenheit. Dies kann dann einen Kredit, der zunächst günstig schien, schnell wieder verteuern.