Ratgeber Lexikon

Aktienfonds

Definition - Aktienfond:
Beim Aktienfond hantelt es sich um eine Unterart des Investmentfonds. Im Gegensatz zum Investmentfond, in dem sowohl festverzinsliche Wertpapiere als auch Aktien zusammengefasst werden, befinden sich im Aktienfond in der Regel ausschließlich Aktien. Dabei wird das Kapital von vielen Kleinanlegern in einem großen Topf zusammengefasst. Dieses so gesammelte Kapital wird durch die Fondgesellschaft meist in den Aktien vieler verschiedener Unternehmen investiert.

Einlage in den Aktienfond:
Der Anleger hat im Aktienfond mehrere Möglichkeiten der Anlage. Zum einen ist es möglich das Kapital in Form einer Einmalanlage zu investieren. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn der Anleger einen höheren Betrag frei zur Verfügung hat. Alternativ dazu ist es aber auch machbar, in kleineren monatlichen Beträgen in den Aktienfond zu investieren. Der Vorteil hierbei liegt darin, das der Anleger in diesem Falle den sogenannten Cost Average Effekt ausnutzt. Das bedeutet dass der Anleger durch die stetig steigenden und fallenden Kursen langfristig gesehen einen günstigeren Durchschnittspreis für die Fondanteile erzielt.

Anlageschwerpunkte von Aktienfonds:
Hinsichtlich der Anlageschwerpunkte gibt es Aktienfonds die geographische Schwerpunkte verfolgen. Dabei unterscheidet man zwischen inländischen Aktienfonds, europäischen Aktienfonds, amerikanischen Aktienfonds sowie asiatischen Aktienfonds. Zudem gibt es hier auch gemischte Aktienfonds, die auch als internationale Aktienfonds bezeichnet werden. Ein weiterer Anlagenschwerpunkt bei den Aktienfonds kann zudem die Branchenorientierung sein.

Kombination zwischen Aktienfond und Lebensversicherung:
Eine interessante Alternative zum reinen Aktienfond kann zudem auch die Kombination von Aktienfond und Lebensversicherung sein. Diese Kombination bezeichnet man auch als fondgebundene Lebensversicherung. Dies vereinigt auf sich einerseits die Risikoabdeckung, zum anderen eine langfristige Sparform, mit möglichst hoher Rendite.